Eine Historie

 

Die "Alten des Dorfes"können noch Geschichten erzählen über Rudolf Todtleben, den Bauunternehmer des beginnenden 20. Jahrhunderts. Als Ehrenmann wird er bezeichnet, voller Hochachtung spricht man von ihm. 1875 geboren, gründete er 1903 seine Firma, die er zeitlebens sehr erfolgreich betrieb. Er bestimmte maßgeblich das Gesicht des Dorfes mit - noch heute sind seine damals gebauten Seeger-Villen begehrte Kaufobjekte im Bereich des Bestandsimmobilien-Marktes, die sich natürlich auch gern neu bauen lassen.

So soll auch das ehemalige "Hotel Rünger", das heutige Amtshaus Wandlitz, von eben jenen Rudolf Todtleben erbaut worden sein. - Ralf - sein Urenkel und jüngster Spross der Bau-Ahnen-Galerie, erinnert sich noch daran, dass sein Großvater Rudolf von den Abdichtungsproblemen an der Terrasse gesprochen hat...

1905, am 24.04., wird seine Tochter Wally geboren. - Einer der Zeitzeugen aus jenen Tagen erinnert sich: "Ja ja, die Wally, von der man auch nichts Schlechtes zu berichten wusste..."

1930 - zur Sommersonnenwende - heiraten Wally und der 1902 geborene Rudolf Seeger. Rudolf Seeger machte erst eine Banklehre, arbeitete an der Börse - bis ihn der Börsen-Crash in den 20iger Jahren zwingt, sich nach neuen Wegen umzusehen. Er geht beim Todtleben in die Lehre und trifft hier seine Wally. Nach Abschluss der Lehre studiert er in Berlin Architektur. 1928 begeht R. Todtleben sein 25-jähriges Firmenjubiläum, 1929 baut er auf dem Grundstück der Familie am See das Haus in der Oranienburger Straße 10.

Die junge Familie Seeger baut ihr Haus in der Kastanien-/ Ecke Akazienalle

Hier erleben die Söhne Klaus & Lutz die ersten Jahre. Nach dem Krieg, während der Zeit der russischen Besatzungszone, fasst die Familie den folgenschweren Entschluss, in die britische Besatzungszone umzusiedeln. Vater Rudolf geht vor, errichtet das neue Heim und holt Frau und Söhne 1948 nach. Familie Todtleben bleíbt in Wandlitz. "Einen alten Baum verpflanzt man nicht." Hier stirbt der Urgroßvater 1956, seine Frau folgt ihm Ende der 60iger Jahre. Sie lernt ihren kleinen Enkel Ralf noch kennen.

Ausblick: Die Familie hat vier Töchter. Wird es eine fünfte Generation geben?

Familie Rudolf Seeger findet in Wahlstedt und Bad Segeberg ihre Wirkungsstätte. Die Glaswerke in Wahlstedt sind sein Projekt - und wirkt als Architekt maßgeblich an der Gestaltung der Gegend mit. 1902 erhält er den Ehrenmeisterbrief - ein Zeichen der Anerkennung für sein lebenslanges, unermüdliches Wirken. Er gilt in seiner neuen Heimat als "Architekt des kleinen Mannes".
Sein jüngster Sohn Lutz steigt ebenfalls ins Baugeschäft ein - vor allem in den 70-iger und 80-iger Jahren sind seine Zeiten. Kurz nach der Wende orientiert sich die Familie wieder zurück in die alte Heimat. Die Fleischerei Wolff ist ist eines der ersten Objekte, die Vater Lutz hier errichtet.
Aber auch das vierte Glied der Familie, Ralf Seeger, entwickelt schon sehr früh seine eigenen Projekte und fasst so die Traditionen seiner Familie und die Zeichen der Zeit wirkungsvoll zusammen. Seine Vielseitigkeit zeigt sich in seiner breiten Palette an bisher realisierten Bauvorhaben.  Seit 2003 existiert die "Landhaus Wandlitz GmbH & Co. KG" in seiner heutigen Form, gemeinsam von Ralf und Claudia Seeger aufgebaut.

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